18.04.2014 | Kreistagsfraktion von SPD Karlsruhe-Land
SPD-Kreistagsfraktion Karlsruhe besucht Lebenshilfe Bruchsal-Bretten
Neun Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion, unter ihnen der Vorsitzende Bürgermeister Markus Rupp (Gondelsheim), besuchten die Lebenshilfe-Zweigwerkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung in der Bruchsaler Moltkestraße. Peter Hafner, Hauptgeschäftsführer der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten, begrüßte die Gäste und stellte zunächst anhand einer Kurzpräsentation die Organisation der Einrichtung vor, sowie die Standorte, die Angebote und das Leitbild: „Menschen mit Behinderungen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Unser Ziel ist eine wirksame Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige.“.
Bei dem anschließenden Rundgang durch die Abteilungen der Werkstatt zeigte Herr Klaus Würtz, Leiter der Zweigwerkstatt mit derzeit 161 Mitarbeitern, das vielfältige Portfolio für Firmenkunden einerseits sowie auch die Bandbreite an unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten für die Mitarbeiter auf. Er verwies dabei auch auf die Anforderungen des Marktes, wie z. B. Qualitätsstandards, Zertifizierungen, Preis-Leistungs-Verhältnis, etc., die auch für die Lebenshilfe gelten und von den Firmenpartnern eingefordert werden. Die Förderung, Ausbildung und ständige Weiterqualifizierung der Mitarbeiter ist daher bei der Lebenshilfe ein ganz wichtiger Bereich. Z. B. können im Berufsbildungsbereich neue Mitarbeiter mit seelischen Behinderungen die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten ausprobieren und den für sie und ihre Interessen und Fähigkeiten geeigneten Arbeitsplatz finden und sich hierfür dann auch qualifizieren lassen.
Die SPD-Kreisräte waren beeindruckt von der umfangreichen Produktpalette sowie den Leistungen der Menschen mit Behinderungen, was sie bei einer abschließenden Gesprächsrunde nochmals deutlich zum Ausdruck brachten. Man war sich einig, dass noch mehr Werbung und Aufklärungsarbeit über das Leistungsspektrum der Lebenshilfe-Werkstätten nötig ist, um Firmen, Kommunen und Behörden der Region als Geschäftspartner zu gewinnen; entsprechende Unterstützung hierbei wurde zugesagt.
Die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion stellten Fragen zur Situation der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten und zur Alltags- und Arbeitssituation der Menschen mit seelischen Behinderungen, die von Herrn Hafner, Herrn Würtz und der Sozialpädagogin Frau Pflästerer ausführlich beantwortet wurden. Insbesondere wies Geschäftsführer Hafner darauf hin, dass auf Grund der steigenden Zahl psychisch kranker Menschen die Werkstatt in Bruchsal an ihre räumlichen Grenzen stößt und dringend erweitert werden müsste.
Gerd Rinck, stellvertetender Fraktionsvorsitzender, bedankte sich zum Abschluss für die Gelegenheit, bei dem informativen Vor-Ort-Termin, den Alltagsbetrieb bei der Lebenshilfe kennenlernen zu dürfen.
29.03.2014 | Kreistagsfraktion von SPD Karlsruhe-Land
Landrat hat mit Kultusminister Weg zum nachhaltigen Erhalt über regionale Schulentwicklung besprochen
Das Kronauer Modell ist für die nächsten zwei Jahre gesichert. Gleichzeitig soll nun ein abgestimmtes Konzept im Rahmen der regionalen Schulentwicklung unter möglicher Einbeziehung der neuen Gemeinschaftsschule in Bad Schönborn erarbeitet werden, um die vorbildliche Inklusionsarbeit weiter fortführen zu können. Das ist das Ergebnis des Gesprächs von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel mit Kultusminister Andreas Stoch am vergangenen Mittwoch in Stuttgart.
26.03.2014 | Ankündigungen von SPD Karlsruhe-Land
Als erster badischer Justizminister nach der Einführung der Demokratie in Deutschland 1918/19 sowie als langjähriger Vorsitzender der SPD-Fraktion im Badischen Landtag kämpfte der Karlsruher Rechtsanwalt Ludwig Marum (1882-1934) unerschrocken gegen den Aufstieg der NSDAP und machte sich so bei den Nazis in ganz besonderer Weise verhasst. Im Rahmen einer an Niedertracht kaum zu überbietenden „Schaufahrt“ wurde Marum am 16. Mai 1933 zusammen mit sechs weiteren bekannten badischen Sozialdemokraten in das neu errichtete Konzentrationslager Kislau verschleppt. Nach knapp einjähriger KZ-Haft wurde er dort am 29. März 1934 von SA- und SS-Schergen erdrosselt.
Zum 80.Jahrestag der Ermordung von Ludwig Marum finden einige Veranstaltungen in Bad Schönborn statt. Die SPD und Jusos Bad Schönborn werden zum Beispiel einen Informationsstand auf dem Landesparteitag der SPD am 29.März in Wiesloch betreuen, um Delegierte und Minister*innen auf die Aktionen hinzuweisen. Am Abend findet eine Gedenkstunde an der Ludwig Marum-Stele (vorm JVA Kislau) statt.
Alle Termine zum Thema Ludwig Marum können Sie den zwei PDF-Dokumenten entnehmen.
http://spdnet.sozi.info/bawue/KA-Land/dl/Marum-Gedenkstunde_29._Maerz_2014_-_Einladung.pdf
http://spdnet.sozi.info/bawue/KA-Land/badschoen/dl/Warum_Marum_-_IKF-Programm_Fruehjahr_2014.pdf
26.03.2014 | Ankündigungen von SPD Karlsruhe-Land
Du bist wegen Willy Brandt in die SPD eingetreten?
Sie waren von Willy Brandt begeistert?
Sie vermissen heute Politiker vom Format eines Willy Brandt?
Oder: Sie halten Brandt für abgehoben, depressiv und erfolglos.
Wie auch immer – Sie sind/Du bist dann richtig bei einem spannenden Termin der SPD Walzbachtal:
Albrecht Müller hat eng mit Brandt zusammen gearbeitet, 1972 leitete er den Wahlkampf für ihn und ab 1973 war er Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt. In seinem Buch "Brandt Aktuell - Treibjagd auf einen Hoffnungsträger" beschreibt Müller, wie politische Gegner und einige Medien, aber auch Parteifreunde, systematisch gegen den Kanzler arbeiteten und intrigierten. Für Albrecht Müller war der SPD-Vorsitzende ein Hoffnungsträger, dessen politische Botschaften und Methoden heute fehlen. Sein Fazit: Obwohl Brandt nur viereinhalb Jahre Bundeskanzler war, war er einer der wichtigsten Kanzler Deutschlands.
Albrecht Müller ist in Heidelberg geboren, war auch Ghostwriter von Karl Schiller, Bundestagsabgeordneter für die Südpfalz und ist Autor vieler kritischer Bücher (u.a. Machtwahn, Reformlüge, Meinungsmache) und Herausgeber des kritischen Internet-Blogs www.nachdenkseiten.de
Sie sind/Ihr seid herzlich willkommen.
Die Schmankerl für unsere Gäste an diesem Abend:
Der Eintritt ist frei, gegen Spenden wehren wir uns nicht
Die Buchhandlung "Bücherecke" aus Jöhlingen wird "Brandt aktuell" und weitere Bücher des Autors zum Kauf anbieten
Der Autor wird auf Wunsch die erworbenen Bücher signieren
Albrecht Müller wir auch auf aktuelle politische Themen (z.B. Ukraine) eingehen und freut sich auf einen munteren Dialog mit seinem Publikum
In der Pause verwöhnen wir mit einem kleinen Imbiss und Getränken
16.03.2014 | Gemeindenachrichten

Am 14.3. fand die Nominierung der Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten der SPD statt. Die Kandidatinnen und Kandidaten, die sowohl SPD-Mitglieder als auch Parteilose Walzbachtaler sind, gehen in folgender Reihenfolge ins Rennen:
Mit freundlicher Genehmigung von NADR / Arnd Waidelich dürfen wir Sie auf folgenden Artikel zur Nominierung verweisen.
An diesem Abend wurde auch intensiv über das Wahlprogramm beraten. Sobald dieses in seiner finalen Form vorliegt, werden wir es selbstverständlich hier veröffentlichen.
Eure SPD Walzbachtal
08.03.2014 | Europa von SPD Karlsruhe-Land

04.03.2014 | Ankündigungen von SPD Karlsruhe-Land
Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) lädt alle kämpferischen Frauen und solche, die es einmal waren oder (wieder) werden möchten (gerne in Begleitung)
am 8.3.2014 um 14 Uhr
ins Brettener Kino (Am Gottesackertor 1, 75015 Bretten)
zum Film „We want sex“ ein.
Anschließend bieten wir Sekt oder Selters, etwas für den „kleinen Hunger“ und natürlich gute Gespräche über den Film und Frauenpolitik.
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Ist schon wieder Frauentag? Brauchen wir den immer noch?
Ja, Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja!!
Artikel 3 Grundgesetz sagt:
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
Im Herbst 1994, also vor knapp 20 Jahren wurde der Satz 2 (das Fördergebot des Staates) angefügt. Und es gibt noch immer viel zu tun: für den Staat, für die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Männer und für uns.
Lasst euch anstecken vom Streik englischer Fabrikarbeiterinnen:
Die in „We Want Sex“ beschriebenen Ford-Werke in Dagenham waren zur damaligen Zeit die größten in ganz Europa. Insgesamt rund 55.000 Arbeiter, fast komplett männlich, hatten dort ihre Anstellung. Wurde der Streik für Gleichberechtigung zu Beginn von den Männern noch müde belächelt, staunten nicht wenige von ihnen als 1970 der Equal Pay Act in Kraft trat. Somit erzählt We Want Sex auch in weiten Teilen die Geschichte der Gleichberechtigungsbewegung Ende der 60er Jahre.“
Für die AsF Karlsruhe-Land
Anette Sorg und Angelika Peter
www.asf-bw.de
anettesorg@kabelbw.de
http://www.moviepilot.de/movies/we-want-sex
09.02.2014 | Kreistagsfraktion von SPD Karlsruhe-Land
Bürgermeister Markus Rupp führt wieder Liste an: „Vieles für den Wahlkreis 3 erreicht“
Auf ihrer Wahlkreismitgliederkonferenz im Clubhaus des TSV Rinklingen haben die Sozialdemokraten aus der Stadt Bretten und der Gemeinde Gondelsheim ihre Kandidaten im Wahlkreis 3 für die Kreistagwahl am 25. Mai 2014 nominiert.
Bei der Wahlkonferenz konnte der gastgebende Brettener SPD-Ortsvereinsvorsitzende Edgar Schlotterbeck neben dem amtierenden Kreisrat Bürgermeister Markus Rupp (Gondelsheim) und den acht weiteren Kandidatinnen und Kandidaten auch zahlreiche Gemeinderäte wie Parteimitglieder aus den beiden Wahlkreis-Ortsvereinen begrüßen.
Die Sitzungsleitung hatte der Rinklinger Ortsvorsteher Heinz Lang inne. Zu Beginn der Veranstaltung streifte Kreisrat Markus Rupp, der seit 2009 auch Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Karlsruhe ist, wichtige Themenfelder der Kreispolitik wie Finanzen, Öffentlicher Personennahverkehr und Bildungs- bzw. Schulpolitik. Als einen Gewinn für den Raum Bretten bezeichnete er den Erhalt des Klinikstandortes Bretten, der mit dem Beschluss eines Neubaus untermauert worden sei, wo andernorts Krankenhäuser geschlossen werden. Ein weinendes Auge habe er jedoch wegen des Wegfalls der Geburtshilfe in Bretten. Große Sorge bereite ihm derzeit das Thema des ärztlichen Notdienstes im Raum Bretten. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) habe dabei längst den Patienten aus dem Fokus verloren, was ihm auch niedergelassene Ärzte bestätigt hätten.
Rupp machte bei einem Rückblick auf das Wahlprogramm von 2009 deutlich, dass die Fraktion für den Mittelbereich Bretten vieles erreicht habe. Er erinnerte besonders an das Sozialwissenschaftliche Gymnasium, das er mit dem damaligen Staatssekretär und heutigem Karlsruher OB Dr. Frank Mentrup nach hartem Ringen Anfang 2013 an die Beruflichen Schulen nach Bretten geholt habe und das längst zu einem Erfolgsmodell geworden sei. Künftig seien deshalb im Interesse der Schüler noch mehr Gymnasial-Klassen in Bretten notwendig, so der Tenor der Runde. Und auch bei dem Antrag auf Einrichtung eines Pflegestützpunktes in der Melnachthonstadt seien die Brettener und Gondelsheimer SPD federführend gewesen.
Bei der anschließenden Wahl wurden folgende KreistagskandidatInnen nominiert:
1. Markus Rupp
2. Renate Knauss
3. Edgar Schlotterbeck
4. Angelika Peter
5. Peter Beyle
6. Ute Adler
7. Thomas Tossenberger
8. Birgit Halgato
9. Brigitte Schick
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