Bereits zum dritten Mal bot die SPD Walzbachtal als Ferienspaßtermin einen Ausflug zum Barfußpfad nach Ötisheim an. Ungebrochen ist die Begeisterung der Kinder. Viele waren schon zum zweiten oder dritten Mal dabei. Die vier betreuenden Mitglieder des Ortsvereins Karin Herlan, Werner Parsch, Anette Sorg und Uwe Volk hatten an diesem Ausflug auch viel Freude, weil die 16 Kinder im Alter von 6-11 Jahren eine ausgesprochen nette und unkomplizierte Gruppe bildeten.
Bei perfektem Barfußpfad-Wetter starteten wir um 9:45 in Jöhlingen mit der S4 in Richtung Bretten. Die knappe Umsteigszeit in die S9 nach Ötisheim meisterten die Kinder mit Bravour.
Vom Ötisheimer Bahnhof mussten wir noch rund 20 Minuten laufen, bis wir unser Ziel erreicht hatten. Da die Jungs und Mädchen aber allesamt viel von ihren bisherigen Ferienspaßerlebnissen erzählen und von Urlaubsplänen berichten konnten, war das eine sehr kurzweilige Angelegenheit.
Am Ziel stärkten wir uns erst einmal gemeinsam für die kommenden Herausforderungen des Tages.
Wie in den Jahren zuvor bildeten die Schlammbäder wieder den
Hauptanziehungspunkt. Die vorsorgliche Warnung bei der Programmankündigung, die Kinder doch mit ausreichend Kleidung auszustatten, die auch schmutzig werden darf, erwies sich wieder einmal als sehr hilfreich.
Als ein weiterer Höhepunkt stellte sich in diesem Jahr das Thema "Froschumsiedelung" dar. Vom Schlammbad wurden die eingefangenen Frösche -transportiert in Tupperschachteln, in denen zuvor das Vesper gewesen war oder in Plastiktüten mit Wasser- vom Schlammbad in den nahegelegenen
Bach zwangsumgesiedelt. Die Kinder achteten umsichtig darauf, dass keinem Tier ein Leid geschah, alle Frösche kamen gesund und munter im neuen Lebensraum an.
Nach mehreren Durchgängen auf dem Barfußpfad und einigen Spielen mussten vor dem Aufbruch eine "Grobsäuberung" mittels Wasserschlauch durchgeführt, alle zum Trocknen aufgehängten Kleidungsstücke wieder ihren Besitzern zugeordnet werden und falsch eingepackte Handtücher mussten den Weg in den richtigen Rucksack finden. Das geschah alles mit viel Gelächter.
Auf dem Weg zum Bahnhof Ötisheim machten
wir -wie jedes Jahr- einen Umweg zum örtlichen Supermarkt um dort die Eisvorräte zu reduzieren.
Zufriedene, schmutzige Kinder warteten dann müde auf die S9, die sie wieder in die Heimat bringen sollte.
In Jöhlingen und Wössingen hieß es dann Abschied nehmen. Nicht ohne das Versprechen gegeben zu haben, diesen Ausflug im nächsten Jahr erneut anzubieten.

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