Arbeit adelt … „… wir bleiben bürgerlich“

Veröffentlicht am 17.10.2011 in Arbeitsgemeinschaften

So wurde der Satz üblicher­weise fortgesetzt. In den zurückliegenden Jahren wurde und wird aber jungen Leuten immer mehr selbst diese Möglichkeit genommen, da in den meisten Fällen nur noch befristete Arbeitsplätze oder solche im Niedriglohnsek­tor angeboten werden. Damit werden von vornherein Le­bensperspektiven verbaut. Neben fehlender Planungssi­cherheit, wie sie ja sonst von der Wirtschaft gefordert wird, ergeben sich für die jungen Menschen eine Reihe anderer Probleme (Kredite, Wohnungsmiete). Hier ist dringend ein Wandel erforderlich.

Es ist nicht nur wichtig, Schulabgängern eine solide Ausbildung zu er­möglichen, sondern sie danach auch in ein Dauerarbeits­verhältnis zu übernehmen.
Neben der „Rente mit 67“ sind die sog. prekären Ar­beitsverhältnisse zugleich auch langfristig gesehen eine versteckte Rentenkürzung, denn wer in seiner akti­ven Zeit nur ein geringes Einkommen hat, hat im Alter auch nur einen geringen Rentenanspruch. Wenn die Rente nicht ausreicht, muss aus Steuermitteln zufinanziert werden. Hinzu kommt, dass den Sozialversicherungen er­hebliche Beiträge fehlen.
Dass die derzeitige Regierung von 2012 bis 2015 die Mittel für aktive Arbeitsmarktmaßnahmen um 26,5 Mrd. Euro kürzen will, ist ein verheerendes, falsches Sig­nal. Massive Einsparungen sind bei der Qualifizier­­ungs-, Weiterbildungs- und Existenzgründungsförderung vorgese­hen. Dadurch nimmt die Bundesregierung Arbeits­losen die Chance, sich in einer Zeit des steigenden Bedarfs zu Fachkräften zu qualifizieren.
„Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Mindestlohn einführen, sowie Leiharbeit und Zeitver­träge erschweren; von regulärer Arbeit muss man leben können, sie darf nicht Ursache von Armut sein“ waren sich die Anwesenden beim letzten „Stammtisch Politik“ der SPD Pfinztal einig.

Nächster „Stammtisch Politik“ am Mo, 14.11. im „Golde­nen Adler“ in Berghausen

 
 

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