Gemeinschaftsunterkunft in Söllingen

Veröffentlicht am 20.01.2016 in Fraktion

Ein wichtiges Thema bei der SPD-Klausur zum Thema Haushalt 2016 war natürlich die geplante Gemeinschaftsunterkunft in Söllingen. Die SPD hatte mehrere Standorte ins Spiel gebracht. Dass die Gemeinde ein zusätzliches Kontingent von ca. 200 Personen aufzunehmen hat, ist bei den derzeitigen Aufnahmezahlen des Landkreises, die nach einem festen Schlüssel auf die Gemeinden heruntergebrochen werden, unstrittig. Dass dabei möglichst zentrale Standorte gesucht werden, die eine Integration der Asylsuchenden erleichtern sollen, ist ebenfalls sogar im Gesetz festgeschrieben. Dass der Landkreis aber mittlerweile, der Not gehorchend, alles nimmt, was ihm auf dem freien Markt angeboten wird, ist ebenfalls nachvollziehbar. Und so verdichten sich die Gerüchte, die eine Aufgabe des Lebensmittelmarkts und stattdessen die Belegung des jetzigen Markts mit Asylsuchenden vorhersagen. Aus Sicht des Markteigentümers wäre dies eine nachvollziehbare Reaktion. Hat er doch in gutem Glauben das Gebäude für viel Geld erworben, da einer bereits damals benötigten Erweiterung nichts im Wege zu stehen schien. Diese wird aber wie mehrfach berichtet vom Regierungspräsidium abgelehnt. Somit muss er sich nun wohl oder übel nach einem neuen Standort umsehen, der im Interesse der Söllinger Bürger z.B. an der Nordumgehung liegen könnte.

 

Dies macht aus dem jetzigen Markt immer noch keinen geeigneten Standort für Flüchtlinge. Sie wären weitab von Einkaufsmöglichkeiten (sofern noch kein Ersatz vorhanden), vom täglichen Leben in Deutschland, dass sie ja kennen lernen sollen. Aber wie so oft, wird ja niemand, in dem Fall auch keine Gemeinderat gefragt, sondern nur auf die Not reagiert. Da bleibt nur zu hoffen, dass nicht nur Raum für das Nötigste, sondern in dem Fall auch für die Integration geschaffen wird, wie z.B. Raum für Begegnungen, Tafelladen, Kleiderkammer, usw., der auch für unsere Bürger dringend benötigt wird.

 
 

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