Karlsruhe, 9. März 2007

Veröffentlicht am 09.03.2007 in Aus dem Parteileben

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
liebe Freunde,
der Mitgliederkonvent am vergangenen Mittwoch liegt hinter uns und der Versuch, die Mitglieder an Entscheidungen zu beteiligen, ist gelungen. Der Mitgliederkonvent zum neuen Grundsatzprogramm hat viele Genossinnen und Genossen nach Stutensee-Blankenloch kommen lassen. Da kann man nicht sagen, dass die SPD nicht mehr inhaltlich positioniert ist oder nicht mehr diskutieren will. Die Diskussion um die Inhalte unseres neuen Programms hat allen Zweiflern das Gegenteil bewiesen.

Lebendig, kritisch und gut vorbereitet hat sich die SPD Karlsruhe-Land positioniert, in einer Resolution eigene Schwerpunkte deutlich gemacht. Die Delegation der SPD Karlsruhe-Land kann mit 17 Delegierten gut ausgestattet zum Landesparteitag am 7. Juli nach Bühl fahren.
Auch die Mitgliederbefragung, die vom Parteivorstand in Berlin gestartet wurde und noch bis zum 5. April läuft, scheint angenommen zu werden. Es gibt Ortsverein, die sich treffen und gemeinsam diese Fragebögen ausfüllen und dabei über das Programm diskutieren.
Natürlich gibt es auch Kritik – auch Kritik in unserem Landkreis aus den Reihen unserer Mitglieder, der Entwurf des Programms sei zu allgemein und strittige Fragen würden nicht aufgegriffen. Richtig ist: Mit der Fragebogenaktion haben a l l e Mitglieder die Chance, die Grundaussagen des Bremer Entwurfs für ein neues Grundsatzprogramm zu bewerten.

Bei aller Kritik am neuen Programm hat Ute Vogt, Mitglied in der Programmkommission, am vergangenen Mittwoch deutlich gemacht, dass die Themensetzung der Kommission richtig war. Die drei Schwerpunktthemen Wirtschaft und Arbeit, Familie und Bildung und das Thema Klimaschutz sind die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Geradezu unverändert aus dem Berliner Programm übernommen sind die Grundwerte, die – so Ute Vogt am Mittwoch – sich nicht geändert haben: Freiheit und Gleichheit, die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger gegenüber obrigkeitlicher Willkür und ihre Gleichheit unabhängig von Stand, Religion, Herkunft und Geschlecht – das sind die Grundorientierungen und die Verbindung von Freiheit und Gleichheit bildet die Grundlage für unser Verständnis von Gerechtigkeit.

Und so ist und bleibt, was immer gegolten hat – was – auch in schwierigen Zeiten Motor und Triebfeder für uns ist, Mitglied in der SPD zu sein: Die Würde aller Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik.

In diesem Sinne grüße ich euch alle herzlich!
Monika Löschner
Regionalgeschäftsführerin der SPD

 
 

Homepage SPD Karlsruhe-Land

Empfehlungen des Ortsvereins

Mitglied werden

Online spenden

Grundsatzprogramm der SPD

 

Nachrichten

30.03.2026 18:07
Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
 

25.03.2026 17:51
Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
 

25.03.2026 17:50
Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
 

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:397913
Heute:120
Online:2