Neujahrsempfang der SPD Karlsruhe-Land

Veröffentlicht am 19.01.2026 in Aktuelles
Neujahrsempfang der SPD Karlsruhe-Land in Bretten: Zusammenhalt zeigen – jetzt handeln
 
 Am 6. Januar 2026 fand der Neujahrsempfang der SPD Karlsruhe-Land im Melanchthon-Saal des Alten Rathauses in Bretten statt. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen.
 
Begrüßt wurden die Anwesenden von Assad Hussain, Kreisvorsitzender der SPD Karlsruhe-Land, und Edgar Schlotterbeck, Gemeinderat in Bretten und Mitglied des Kreisvorstands der SPD Karlsruhe-Land.
Einen eindrücklichen Einblick in die aktuelle Situation der Beschäftigten gab Thomas Rudolph, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Neff. Er schilderte die angespannte Situation im Werk und die große Verunsicherung der Beschäftigten sowie die bisherigen Aktionen des Betriebsrats. Im Mittelpunkt stand dabei der dringende Appell zur Solidarität: Um am 30. Januar (17.00 Uhr) eine geschlossene Menschenkette um das Neff-Werk bilden zu können, werden rund 3.000 Menschen benötigt. Diese Aktion soll ein sichtbares Zeichen für den Erhalt von Arbeitsplätzen und für industrielle Zukunftsperspektiven setzen. Die SPD Walzbachtal ruft die Mitbürgerinnen und Mitbürger ausdrücklich dazu auf, sich an dieser Aktion zu beteiligen: Mitmachen, Solidarität zeigen und gemeinsam für den Erhalt von Arbeitsplätzen eintreten!
 
In seiner Neujahrsansprache machte der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch, der versucht, am 30. Januar persönlich vor Ort zu sein, deutlich, wie schwierig politische Einordnungen zum Jahresbeginn derzeit seien. 2026 werde ein herausforderndes Jahr. Gerade deshalb dürfe man nicht alles schlechtreden. Deutschland sei weiterhin ein starkes Land, in dem vieles funktioniere. Aufgabe der Politik sei es, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Lösungen für die Probleme der Menschen zu entwickeln, um einer weiteren Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken. Baden-Württemberg brauche neue Ideen aus seinen industriellen Strukturen heraus. Transformation erfordere Innovationsfähigkeit, Mut und die Einbindung der Menschen – Wirtschaftspolitik dürfe nicht nur renditeorientiert sein.
 
Im weiteren Verlauf des Vormittags sprachen Christian Holzer, Anneke Graner und Beate Essafi, die für die SPD als Kandidierende im Landkreis Karlsruhe bei der Landtagswahl am 8. März 2026 antreten. Beate Essafi kandidiert zudem im Wahlkreis 30, zu dem auch Walzbachtal gehört.
 
Christian Holzer machte deutlich, wie wichtig eine Politik für Städte und Gemeinden ist. Viele Kommunen stehen vor großen Herausforderungen, insbesondere einem massiven Investitionsstau in ihrer Infrastruktur. Gleichzeitig fehlt es an finanziellen Spielräumen in den Haushalten. Holzer appellierte, dass die Landespolitik stärker auf die Bedürfnisse der Kommunen hören müsse.
 
Anneke Graner dankte den zahlreichen Wahlkampfhelferinnen und -helfern für ihr Engagement. Sie erklärte, warum sie sich politisch einbringt: als persönlicher Beitrag, um in Krisenzeiten den gesellschaftlichen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen, und als Einsatz für die Inhalte der SPD. Es gehe darum, klar zu sagen, wofür die SPD steht – nicht nur, wogegen.
 
Beate Essafi berichtete aus dem Wahlkampf und unterstrich, dass dieser Demut lehre – insbesondere mit Blick auf die Situation bei Neff. Zentrale Themen in ihrem Wahlkreis seien der Pflegenotstand, der soziale Wohnungsbau, eine verlässliche Mobilität sowie die Digitalisierung. Es gehe darum, anzupacken und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.
Die SPD Walzbachtal war mit fünf Mitgliedern vertreten. Ein gemeinsames Foto der Delegation dokumentiert die starke Präsenz des Ortsvereins und unterstreicht die enge Verbundenheit mit den Beschäftigten, den Kandidierenden und den Zielen der SPD im Landkreis.
 
Der Neujahrsempfang machte deutlich: Die SPD steht für Solidarität, Verantwortung und Zusammenhalt. Der Aufruf ist klar: Am 30. Januar, 17.00 Uhr mitmachen, Teil der Menschenkette werden und ein starkes Zeichen für Arbeit, Zukunft und soziale Sicherheit setzen.

 

 
 

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