Abschied von Bürgermeister Heinz E. Roser

Veröffentlicht am 26.01.2012 in Kommunalpolitik

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Dagmar Elsenbusch, verabschiedete den Bürgermeister im Namen der SPD-Fraktion in der letzten Gemeinderatssitzung. Sie hob in launigen Worten die erfolgreiche, wenn auch nicht immer einfache Zusammenarbeit im Gemeinderat hervor. Als Beispiele für das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Bürgermeister und Gemeinderat nannte sie die baulichen Veränderungen der 16-jährigen Amtszeit: Bürgerhaus, Jugendhaus, Europaplatz, neuer Kiga Kleinsteinbach, Erweiterung BZ mit Mensa und Ganztagsbetrieb und kompletter Fassadenerneuerung, Krippe Berghausen, Anbau GS Wöschbach, FW-Haus Wöschbach, u.v.m. Diese Investitionen haben Pfinztal wettbewerbsfähig gemacht.

Auch unser fortschrittliches Betreuungsangebot, angefangen bei Unterdreijährigen bis hin zu Hortkindern, um das uns viele Gemeinden beneiden, ist in der letzten Amtszeit entstanden, wenn auch mit viel Nachdruck der SPD-Fraktion. Denn letztlich entscheidet nie der Bürgermeister allein, sondern immer der Gemeinderat, in dem der Bürgermeister nur mit einer Stimme vertreten ist. Mit großem Bedauern stellte sie fest, dass die Verdienste des Bürgermeisters, aber auch des Gemeinderats, jetzt am Ende seiner Amtszeit durch den BM-Wahlkampf nachhaltig beschädigt wurden. Da wurde nur auf den Schulden der Gemeinde und auf dem Bürgermeister und den Gemeinderäten als den vermeintlich Schuldigen herumgehackt. Es wurde nicht gesehen, wie wichtig die getätigten Investitionen waren, welchen materiellen und ideellen Wert sie darstellen. Es wurde ebenfalls nicht erkannt, dass fast alle Kommunen heillos unterfinanziert sind und von Bund und Land im Regen stehen gelassen werden. Die Aufgaben aber bleiben. Den Bürgermeister mit seiner einen Stimme im Gemeinderat trifft an dieser Misere die wenigste Schuld. Im Gegenteil, stets hat Heinz Roser zum Sparen aufgerufen und wo immer möglich Fremdmittel nach Pfinztal geholt, man denke nur an die über 1 Mio. aus dem Konjunkturpaket des Bundes. Insofern hat er diese Diskussion zum Abschied nicht verdient. Gemeinderätin Elsenbusch jedenfalls bedankte sich bei ihm mit einer roten Rose und wünschte ihm im Namen der SPD-Fraktion für den Unruhestand alles Gute. Die ausführliche Ehrung und Verabschiedung findet im Rahmen der SPD-Winterfeier statt.

 
 

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