26.12.2021 | Landespolitik von SPD Karlsruhe-Land
„Der Haushalt zeigt es und die Zahlen zur Lehrkräfteversorgung an den Schulen machen deutlich: Der grün-schwarzen Landesregierung fehlt jegliche Vorstellung von der Realität an den Schulen in Baden-Württemberg. Unterrichtsausfall und überlastete Lehrkräfte sind die Folge“, kommentiert Landtagsabgeordneter Daniel Born die finanzpolitischen Beschlüsse der Stuttgarter Regierungsmehrheit. Um eine Vorstellung über die genaue Situation an den Schulen im Wahlkreis Bruchsal zu erhalten, hat der SPD-Politiker darum eine Kleine Anfrage zur Lehrkräfteversorgung gestellt. Diese bestätigt, was Born – Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Bruchsal – schon lange bekannt ist: Viele Schulen leiden unter einem erheblichen Lehrkräftemangel, auch weil die Krankheitsreserve völlig unzureichend ist. Vor allem an den beruflichen Schulen ist die Situation im Landkreis Karlsruhe prekär. Allein in diesem Schuljahr mussten hier 14 Klassen über den Klassenteiler hinaus gebildet werden.“
Wie im ganzen Land stehen auch im Wahlkreis Bruchsal viel zu wenig Vertretungskräfte für Krankheitsfälle zur Verfügung. Bildungsexperte Born fordert die Landesregierung deshalb auf, endlich zu handeln: „In Bildung zu investieren heißt in unsere Zukunft zu investieren! Dafür braucht es qualitativ hochwertigen Unterricht, aber vor allem braucht es Unterricht!“. Der Antrag der SPD-Landtagsfraktion auf Aufstockung der Krankheitsreserve wurde in den aktuellen Haushaltsberatungen von der grün-schwarzen Regierungsmehrheit abgelehnt.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie verschärfen die Situation an den Schulen zusätzlich. Ausfälle von Lehrerinnen und Lehrern aufgrund von Krankheit oder Quarantäne stellen die Schulleitungen vor erhebliche Herausforderungen. Doch eine konsequente und ausreichende Aufstockung der Krankheitsreserve bleibt bislang aus. Dass die Landesregierung die Augen in einem solchen Maße vor der Situation an den Schulen verschließt, kann Born nicht nachvollziehen: „Es geht hier auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wenn Unterrichtszeiten kurzfristig gekürzt werden, stehen nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Eltern und die Arbeitgeber vor einem Problem.“
Die Antwort auf die Anfrage bestärkt außerdem darin, dass es eine Einstellungsoffensive für Pädagogische Assistenten an den Schulen braucht, denn die Anzahl der Pädagogischen Assistenten stagniert im Wahlkreis Bruchsal. Born dazu: „Die Forderungen der SPD-Landtagsfraktion sind klar: Wir brauchen mehr Unterstützung an unseren Schulen und den Ausbau von Assistenzsystemen wie Schulsozialarbeit und Schulpsychologie.“
19.12.2021 | Partei von SPD Pfinztal
Auch das Jahr 2021 hat vieles von uns abverlangt. Unser Alltagsleben wurde erneut auf die Probe gestellt. Das Virus hat vielen von uns die Grenzen des Machbaren aufgezeigt. Besonders unsere Mitbürger*innen, die in der Pflege tätig sind, haben Unvorstellbares geleistet. Ihnen und allen, die sichin den Dienst der Mitmenschen gestellt haben und auch weiterhin stellen, gilt unser Dank und unsere Anerkennung.
In diesen schwierigen Zeiten blicken wir umso mehr auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Denn kein anderes Fest, kein anderer Anlass hat so etwas Verbindendes wie das Weihnachtfest. Menschen rücken zusammen, halten inne und nutzen die Zeit der Ruhe und Besinnlichkeit.
Wir wünschen Ihnen – trotz allem - ein besinnliches, aber auch fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2022.
Bleiben Sie gesund!
27.11.2021 | Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe-Land
Für die scheidenden Europabgeordnete Evelyne Gebhardt wird mit Prof. Dr. René Repasi ein Sozialdemokrat aus dem Landkreis Karlsruhe ins Europäische Parlament nachrücken. „Die Freude ist groß, dass unser Landkreis künftig sozialdemokratisch im EU-Parlament vertreten wird“, so die SPD-Kreisvorsitzenden Alexandra Nohl und Christian Holzer.
26.11.2021 | Kreisverband von SPD Karlsruhe-Land
Knapp zwei Monate sind seit der Bundestagswahl vergangen und es sieht aktuell danach aus, dass wir als SPD die nächste Bundesregierung anführen werden und Verantwortung für das Land übernehmen dürfen. Eine Zukunftsregierung für Deutschland ist möglich! Die CDU wird dabei der Opposition angehören.
Die Koalitionsverhandlungen, die bereits seit drei Wochen still und ruhig im Hintergrund abgehalten werden, sollten nach dem aktuellen Zeitplan der drei Parteien bereits kommende Woche beendet werden und der Koalitionsvertrag vorgestellt werden.
Zur ersten digitalen KDK haben wir unseren neuen Betreuungsabgeordneten Parsa Marvi aus Karlsruhe eingeladen. Er wird uns den Koalitionsvertrag in seinen Grundzügen vorstellen und für die anschließende Diskussion zur Verfügung stehen.
Bereits am 4. Dezember soll ein außerordentlicher Bundesparteitag den Koalitionsvertrag verabschieden.
Gerne hätten wir die Kreisdelegiertenkonferenz als Präsenzveranstaltung durchgeführt. Jedoch haben uns die aktuellen Corona-Entwicklungen dazu bewogen, dies nicht zu tun und zumindest den virtuellen Austausch zu suchen. Die Landes-SPD hat uns dies ebenso empfohlen.
Deshalb laden wir herzlich zur digitalen Kreisdelegiertenkonferenz am Donnerstag, den 2. Dezember, um 19 Uhr ein. Delegierte erhalten einen Zugangslink via E-Mail, für Gäste besteht de Möglichkeit, den Stream auf unserer Homepage zu verfolgen.
16.11.2021 | Nachruf von SPD Pfinztal
Die SPD Pfinztal trauert um ihr langjähriges Mitglied Werner Gremmelmaier, der im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Mit Werner Gremmelmaier verliert die SPD Pfinztal einen aufrechten Sozialdemokraten und Genossen, der mit den Zielen der Partei eng verbunden war.
Werner Gremmelmaier hinterlässt eine große Lücke in unserer Partei, bei der er 27 Jahre Mitglied war. Für seine Treue und Verbundenheit zur SPD Pfinztal schulden wir ihm Dank und Anerkennung.
Wir werden Werner nicht vergessen und wünschen den Angehörigen viel Kraft für die kommende Zeit.
11.11.2021 | Ortsverein von SPD Karlsruhe-Land
Der SPD-Kreisvorsitzende Christian Holzer konnte zahlreiche Mitglieder der SPD Marxzell in Frauenalb zur Mitgliederversammlung begrüßen, um den SPD-Ortsverein wiederzubeleben. In den zurückliegenden fünf Jahren hatte es keinen SPD-Ortsverein in Marxzell gegeben, weshalb es bei der Gemeinderatswahl keinen Wahlvorschlag gab. „Es ist ein guter Tag. Junge Menschen bringen sich ein und wollen ihre Heimatgemeinde Marxzell mitgestalten. Das ist gut“, begrüßt Holzer die Anwesenden Mitglieder. Die Versammlung verabschiedete zu Beginn einstimmig eine neue Satzung. Bei den anschließenden Wahlen wurde Jon Mavrjin zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt und Fabian Weidner zu seinem Stellvertreter.
10.11.2021 | Partei von SPD Pfinztal
Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der SPD Pfinztal stand die Neuwahl des Vorstands. Mit Martin Eisengardt als Vorsitzenden sowie Aisha Fahir und Niyazi Basaran als stellvertr. Vorsitzende stellt die SPD die Weichen für einen Generationenwechsel im Ortsverein. Der neue Vorsitzende Martin Eisengardt ist 40 Jahre alt, wohnt in Wöschbach und ist seit seinem Eintritt in die SPD im Ortsverein und auf Kreisebene aktiv. Aisha Fahir, 23 Jahre alt, ebenfalls in Wöschbach wohnhaft, kandidierte für die SPD bei der Landtagswahl für den Wahlkreis Ettlingen und ist stellvertr. Vorsitzende der SPD Karlsruhe-Land. Niyazi Basaran ist 29 Jahre alt, wohnt in Berghausen und ist neben seinem Engagement in der SPD Pfinztal in der Gewerkschaft ver.di aktiv. „Ich freue mich sehr über das mir entgegen gebrachte Vertrauen. In meiner Arbeit möchte ich die guten Dinge beibehalten, aber auch gute neue Ideen einbringen“, so Eisengardt nach seiner Wahl. Den Vorstand vervollständigen Bernhard Paulus, Gerda u. Harald Gfrörer, Angelika Konstandin, Sonja Holatka, Elisabeth Ehrler u. Uschi Zobel.
Bildunterschrift v.l.n.r.: Angelika Konstandin, Bernhard Paulus, Martin Eisengardt, Niyazi Basaran, Gerda Gfrörer, Harald Gfrörer, Sonja Holatka; es fehlen: Aisha Fahir, Elisabeth Ehrler, Uschi Zobel (Bild: SPD Pfinztal)
16.10.2021 | Kommunalpolitik von SPD Pfinztal
Die SPD-Pfinztal wundert sich über die kurzfristig von der Gemeinde Pfinztal anberaumte Veranstaltung zur Gestaltung der Freizeitanlage Kohlerwiese in Berghausen (gestern nachmittag). Wir begrüßen im Grunde das Einbinden der Jugendlichen zur Gestaltung unserer Freizeitanlagen. Allerdings soll das Ganze doch im Zuge der B293-Umfahrung aufgegeben werden und der Ortschaftsrat hat nicht nur andere Pläne, sondern auch bereits die Suche nach einem Ersatz in Auftrag gegeben.
Unsere Gemeinderätin Dagmar Elsenbusch bringt es auf den Punkt: "Man sollte bei den Kids keine falschen Hoffnungen wecken. Es gibt genug andere Spielplätze, die verbesserbar sind."
Vielleicht fällt euch etwas besseres ein, insbesondere eine Ersatzfläche, die sich gut auch in die Planung der B293-Umfahrung einfügt?
07.06.2026 19:19
Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen
03.05.2026 15:23
Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen
01.05.2026 15:23
Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen
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