Blümlesheld vertagt

Veröffentlicht am 15.12.2009 in Gemeindenachrichten

„Blümlesheld ist erstmal vom Tisch“. Mit dieser guten Nachricht begrüßte die Fraktionsvorsitzende Dagmar Elsenbusch die SPD-Verantwortlichen auf ihrer letzten Sitzung. Sie erläuterte, dass auch die Verwaltung allmählich umdenkt und einen sechsmonatigen Stillstand aller Planungsarbeiten vorgeschlagen hat, um zuerst die Entwicklungen im Baugebiet Engelfeld abzuwarten. Dies entspricht ja schon seit zwei Jahren der Argumentation der SPD-Fraktion, zumal das zuerst ausgewiesene Engelfeld in Söllingen immerhin 8,5 ha umfasst. Dies wird sicherlich für lange Zeit den Bedarf abdecken können.

Über die Vorteile dieses Gebiets, wie Stadtbahnnähe, eigener Straßenanschluss, usw. ist schon viel gesprochen worden. Dies wurde damals auch von der großen Mehrheit des Gemeinderats (nur drei Gegenstimmen) so gesehen. Warum die CDU dann drei Monate nach dem Beschluss für Engelfeld auch noch Blümlesheld durchdrücken musste und warum der Bürgermeister 4 Wochen vor der Kommunalwahl trotz ausdrücklicher Warnung von SPD, Grünen und ULIP noch die entsprechenden Verträge unterzeichnen musste, stieß auf größtes Unverständnis und hat hohe Kosten verursacht, vor denen die SPD-Fraktion nachdrücklich gewarnt hatte. Zwei noch dazu sehr nahe gelegene Baugebiete parallel zu entwickeln und zu bebauen, ist in heutigen Zeiten betriebswirtschaftlicher Unsinn. Da legen am Ende alle drauf. Vor allem die Eigentümer und die Gemeinde, die für die Infrastruktur aufkommen muss. Straßen und Kanalisation müssen repariert werden, auch wenn nur drei Bürger dort wohnen. Insofern herrschte allgemeines Kopfschütteln über dieses von CDU und Bürgermeister angerichtete Chaos. Dass nun zumindest die Verwaltung anfängt gegenzusteuern und Kompromisse zu suchen, wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. Insofern war es richtig, den Antrag der Grünen, SPD und ULIP zurückzuziehen, der eine vollständige Aufhebung des CDU-Beschlusses vorsah. Dieser Antrag war zu spät gestellt worden, so dass über ihn in der betreffenden Sitzung nicht mehr hätte abgestimmt werden dürfen. Die drei Parteien waren sich dann einig, ihn zurückzuziehen, nachdem die Verwaltung Kompromissbereitschaft signalisiert hatte.

 
 

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